Fischen in Strem 2013

Für den 28.09.2013 erfolgte die schon fast traditionelle Einberufung zum Wettkampf am Szeper-Teich in Strem. Trotz des Fehlens einiger Mitfavoriten wie Poldi HAJNY, Eberhard AMON, Fritz MUHR sowie die Vorjahres 3.- bzw 4.- platzierten Marco und Pauli STILLER traf ein namhaftes Teilnehmerfeld um 08.45 Uhr am Teich ein. Neu dabei waren diesmal Erich OBRADOVITS und Hannes NOVAK, welche das ohnehin schon hochklassige Feld noch einmal aufwerteten.

Wie schon im Vorjahr ging es um die Einzel- und Teamwertung (Nord/Süd). Nach einem kräftigen Frühstück vor Ort (Gastgeber Fritzi SZEP kredenzte Spiegelei/Brot/Butter/Marmelade und Kaffee) ging es pünktlich um 09.17 Uhr los. Da Kucher Michel bei der Anfahrt wieder Gummistiefel kaufen musste, traf er mit Andi Schelakovsky erst kurz vor Beginn am Teich ein. Daher mussten sie mit den „schlechteren Plätzen“ vorlieb nehmen :-).

Dass an diesem Tag erst nach 1 Minute  der erste Fisch biss (normalerweise nach wenigen Sekunden), war vermutlich auf das Wetter zurückzuführen. Es herrschte Hochnebel vor, welcher leider sehr hartnäckig war und die Anlage den ganzen Tag sonnenfrei hielt. Nur sehr zaghaft nahmen Karpfen, Karausche & Co den Köder. Selbst auf den „Sieger-Plätzen“ mussten die „Top-Fischer“ wie Hannes NOVAK, Didi HAJNY und Hans SPRINGSITS ihr ganzes Können aufbieten, um den einen oder anderen Fisch über die Kescherkante zu hieven. Auch Vorjahressieger Manfred AUER musste bei diesen Bedienungen Federn lassen und war zur Pause mit 6,75 kg nur Siebenter. Zur Halbzeit führte Erich OBRADOVITS mit 18,64 kg um ganze 7 dag vor Rudi SCHAUTZ (18,57 kg). Dritter war Wolfgang MARX mit 12,47 kg.

Ausgezeichnete Koteletts zu Mittag machen dass für diesen Teich eher schlechte Fangergebnis gleich wieder vergessen. Mit überfüllten Mägen ging es in die 2. Halbzeit. In der Zwischenzeit hatten nun auch die Fische mehr Appetit bekommen. Deutlich öfters gingen nun die „Schwimmer unter“, es wurde vermehrt gedrillt und gekeschert. Am effizientesten fischte dabei Didi HAJNY, welcher einmal gleich 2 Fische am Haken hatte – (kein Anglerlatein)!!!!!. Selbst Rudi NEMETH kam vor lauter Konzentration und Drillen nicht zu seiner gewohnten Ration Nikotin.

Lediglich SCHAUTZ Rudi konnte an seine Vormittagsleistung nicht anschließen. Mit 0,93 kg blieb er am Nachmittag weit unter den Erwartungen –  die Suche nach der möglichen Ursache bereitet im vermutlich noch heute Kopfweh. Für den Sieg kam er jedenfalls nicht mehr in Frage. Bei Michl KUCHER hingegen, bog sich die Rute nun im Minuten-Takt, wobei er aber auf Grund seiner Ungeduld etliche Fische verlor. Mehr Feingefühl zeigte dagegen Erich OBRADOVITS, der sein Fanggewicht vom Vormittag fast verdoppeln (35,24 kg) konnte. Mit dem Gesamtgewicht von 53,88 kg konnte er sich auch den Tagessieg sichern. Zweiter wurde Michl KUCHER mit 33,31 kg vor Wolfi MARX mit 33,28 kg.

Das Andi SCHELAKOVSKY diesmal nicht in um den Kampf um die Plätze eingreifen konnte, lag wohl daran, dass beim Anhieb (eines vermutlich extrem großen Fisches – ab 10 kg aufwärts) seine Schnur riss, und er mit den Instandsetzungsarbeiten beschäftigt war.

Ergebnisse:

Einzelfischen:

  1. OBRADOVITS Erich          53,88 kg        Team Nord
  2. KUCHER  Michl                  33,31 kg        Team Nord
  3. MARX Wolfgang                 33,28 kg        Team Süd
  4. HAJNY Didi                         22,09 kg        Team Nord
  5. SCHAUTZ Rudi                  19,50 kg         Team Süd
  6. TAKER Franz                      16,02 kg         Team Nord
  7. AUER  Manfred                  15,80 kg         Team Nord
  8. NOVAK Hannes                 15,69 kg          Team Süd
  9. HUBER Leo                          9,07 kg         Team Süd
  10.  SPRINGSITS Hans             6,45 kg         Team Süd
  11.  SCHELAKOVSKY Andi      5,09 kg         Team Nord
  12.  NEMETH Rudi                     2,0  kg         Team Süd

Die Mannschaftswertung konnte Team Nord ganz klar für sich entscheiden!

Mannschaft:

  1. Team Nord          147,00 kg
  2. Team Süd               85,99 kg

Gesamtgewicht: 232,99 kg

Trotz der schlechten Witterungsverhältnisse konnte ein Durchschnitt von 19,42 kg pro Fischer gefangen werden. Vielleicht zeigt sich der Wettergott im Jahr 2014 von einer besseren Seite und lässt einen neuen Fangrekord zu (derzeit 400 kg).

Abschließend möchte ich mich noch bei Fritzi SZEP und seinem Team bedanken!

Ein kräftiges Petri

Franz Taker

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